Brief:
Auf jüngste presseöffentliche Äußerungen meines CDU-Kollegen Theo Kruse (MdL) zur Asylpolitik in unserem Nachbarland Rheinland-Pfalz möchte ich gerne mit dem folgenden Leserbrief antworten:
Misstraut Kruse dem FDP-Innenminister ?
Hat der Kollege Kruse (CDU-MdL) noch nicht verinnerlicht, dass seine CDU inzwischen - zusammen mit den Liberalen - Nordrhein-Westfalen regiert? Diesen Eindruck könnte man angesichts jüngster Äußerungen Kruses über die Ausländerpolitik in Rheinland-Pfalz gewinnen. Dort ist - laut Kruse - geplant, Asylbewerber, die nicht ohne weiteres abgeschoben werden können, durch finanzielle Anreize zur Ausreise zu bewegen. Wenn Kruse NRW vor einem ähnlichen Vorgehen warnt, liest sich das fast so, als regierten in Düsseldorf noch SPD und Grüne, denen derartiges zuzutrauen sei. Will Theo Kruse (CDU-MdL) die Bürger hinter's Licht führen, oder misstraut er FDP-Innenminister Ingo Wolf? Mein Ratschlag an den Olper CDU-Kollegen wäre, den eigenen Innenminister zu fragen, ob er in Sachen Asylbewerber ähnliche Pläne verfolgt wie angeblich sein rheinland-pfälzischer Amtskollege. Das wäre viel gescheiter, als die hierzulande inzwischen opponierenden(!) Sozialdemokraten - durch trickreich formulierte Pressemitteilungen - zu Unrecht in ein schlechtes Licht zu rücken. Überhaupt sollten sich Kruse und seine regierenden Parteifreunde mehr um die Pro-bleme hier in Nordrhein-Westfalen kümmern. Denn die Musik für uns spielt schließlich in Düsseldorf und nicht etwa in Mainz!gez. Reinhard Jung (MdL)