Pressemitteilung:
Arbeitskreis Bau- und Planung der SPD Wenden stellt Ergebnisse der Klausurberatungen vor
Raus aus der theoretischen Ecke!

Der schlechte Zustand vieler Straßen in der Gemeinde Wenden, in diesem Winter besonders zu beklagen, war ein weiteres wichtiges Thema. „Die SPD Wenden wird sich durch umfangreiche Ortsbesichtigungen in Kürze ein eigenes Bild und danach eine eigene Vorschlagsliste zu Sanierungen machen,“ so Waldemar Lorenz, der als ältester Tagungsteilnehmer gleichwohl immer noch zu den aktivsten zählt. „Bei dieser Gelegenheit sollte auch noch einmal darüber nachgedacht werden, wie der Stau bei dringend erforderlichen Straßenbaumaßnahmen in länger bestehenden Wohnbereichen ohne qualifizierten Ausbau angegangen werden kann. Die hohen Kosten für den gemeindlich vorgeschriebenen qualifizierten Ausbau der Straßen verhindern letztendlich eine Zustandsverbesserung. Hier sollte dringend noch einmal auch von Seiten der Bauverwaltung über eine Senkung der Ausbaustandards nachgedacht werden.“
Manfred Sayn als neuer Mitstreiter in den Reihen der SPD machte sich besonders für seinen Heimatort Gerlingen stark. „Gerlingen muss unbedingt entlastet werden. Ernsthaft sollte ge-prüft werden, ob eine direkte Anbindung des gesamten Industriegebietes „Auf der Markt“ an die A4 ohne Durchfahrt durch Gerlingen möglich ist. Siehe Bild! Das sollte schnell aus der theoretischen Ecke raus, “so Sayn, der auch ein von Jürgen Ernst angestoßenes Projekt ansprach:
„Die Bushaltestelle an der Seite des Plusmarktes kann so nicht bleiben. Die Busse stehen beim Halten viel zu weit in der Straße. Hier sollte die Gemeinde aufgefordert werden, mit der zuständigen Landesstraßenbehörde unverzüglich Kontakt aufzunehmen.“
Simone Enger machte sich in Hünsborn für einen Zebrastreifen in der Nähe des Einkaufzentrums mit Aldi Markt stark. „Hier überqueren auch zahlreiche Mütter mit Kindern und alte Leute die stark befahrene Landstraße,“ so Enger.
„Wenn wir erneut einen Bau- und Liegenschaftsausschuss fordern, werden sich einige im Rathaus schütteln, aber dieser sollte endlich installiert werden. Es kann z. B. nicht allein Sache der Verwaltung und der örtlichen Ratsvertreter sein, zu entscheiden, wer ein Grundstück bekommt oder nicht. Die Grundstücksankaufspreise sind auch nicht mehr zeitgemäß. Hier sollte über eine Differenzierung nachgedacht werden.“ so noch einmal der MdL und stellvertr. Bauausschussvorsitzende der Gemeinde Wenden.
Astrid König-König Ostermann ärgerte sich über die gegen den SPD-Willen an ein Planungsbüro vergebene Erstellung des dringend überfälligen neuen Flächennutzungsplanes der Gemeinde Wenden. „Die erste Vorstellung dieser Arbeit war in vielen Bereichen enttäuschend.Wenn sich da nichts Gravierendes ändert, wäre es sicher besser gewesen, dem Vorschlag der SPD Wenden zu folgen und mit Hilfe eine befristeten Einstellung den Flächennutzungsplan vor Ort selbst zu erstellen.
Bertram Bäcker als aktiver Neueinsteiger regte abschließend an, die Unternehmerschaft noch stärker als bisher in die Planungen der Gemeinde einzubinden. “Die Dauereinrichtung eines
„Runden Tisches“ würde der Gemeinde sicher gut tun.
