Pressemitteilung:
Die Meldungen über die Beschränkungen von Steuervorteilen von Spenden für gemeinnützige Arbeit, werden vom heimischen Bundestagsabgeordneten Willi Brase abgelehnt.
Vorschläge des wissenschaftlichen Beirates des Bundesfinanzministeriums nicht akzeptabel
„Unser Ziel war und ist es, das bürgerschaftliche Engagement zu verbessern. Gerade die ehrenamtlich tätigen Menschen sind bei ihrer Arbeit auf Spenden angewiesen. Dass ausgerechnet hier der Rotstift angesetzt werden soll, ist inakzeptabel. Keiner hat etwas dagegen, dass die Verwendung der Spendengelder kontrolliert wird und gegen missbräuchliche Verwendung vorgegangen werden muss.Ich würde mir wünschen, dass die Bundesregierung mit gleichem Fleiß dahin gehen würde, Steuerschlupflöcher zu schließen und sich Gedanken über sozial gerechte Steuern für alle zu machen. In einem Staat, in dem über Steuergeschenke und Steuervergünstigungen für Unternehmen und Menschen mit hohem Einkommen und gleichzeitig über die Besteuerung von gemeinnützigen Institutionen nachgedacht wird, ist das soziale Gleichgewicht gefährdet. Es ist unbestritten, dass im Gegensatz hierzu, fast die gesamte Bevölkerung von der steuerlichen Förderung der Vereine und Verbände profitiert. Restriktive Beschlussvorschläge, die nach dem Gutachten des wissenschaftlichen Beirates Nachteile für die Vereine und Verbände bringen, werden von mir nicht mitgetragen“, so Willi Brase im Hinblick auf den ersten Gesetzesentwurf im Herbst abschließend.
Unterstützung findet Willi Brase bei der SPD-Wenden. "Gerade wir in Wenden verfügen über eine sehr gute Vereinsstruktur. Es ist haarsträubend, was da in Berlin diskutiert wird. Gemeinnützige Organisationen, mit ihren ehrenamtlichen Helfern sorgen dafür, dass unsere Gesellschaft funktioniert. Sie funktioniert eben da besser, wo es viele Vereine gibt. Ich hoffe, dass Willi Brase in Berlin für seine Position eine Mehrheit findet", sagte der 1. Vorsitzende der SPD-Wenden, Jochen Sauermann.