Pressemitteilung:

Olpe & Umgebung
  • Olpe-Lütringhausen, 07. Mai 2007
SPD-Politiker besuchten ThyssenKrupp Bilstein Suspension in Olpe

Standort Lütringhausen wieder auf Erfolgskurs

Die SPD-Landtagsabgeordneten Reinhard Jung (2.v.l.) und Gerd Stüttgen (r.) besuchten jetzt den Standort Lütringhausen der ThyssenKrupp Bilstein Suspension GmbH.

Die SPD-Landtagsabgeordneten Reinhard Jung (2.v.l.) und Gerd Stüttgen (r.) besuchten jetzt den Standort Lütringhausen der ThyssenKrupp Bilstein Suspension GmbH.
Werksleiter Dr. Armin Gohritz erklärte: „Als ich vor nunmehr knapp vier Jahren die Leitung dieses Standorts übernahm, gab es hier existenzielle Probleme. Es gab - gemessen an Auftragsbestand und Umsatz - zu viel Personal, und die Ertragslage war dementsprechend schlecht.“ Werksleitung und Betriebsrat verständigten sich seinerzeit auf eine „Vision 2007“ zur nachhaltigen Stabilisierung des Standorts. „Im Jahr 2007 werden wir aus einem modernen, sauberen und hochautomatisierten Werk Stabilisatoren höchster Qualität an unsere Kunden ausliefern“, so der Leitsatz der Vision.

„Dieses ehrgeizige Ziel haben wir weitgehend erreicht“, zog Dr. Armin Gohritz eine positive Bilanz und fügte hinzu: „Wir haben sehr viel in Automatisierung und nicht zuletzt auch in eine Optimierung des Materialflusses innerhalb des Betriebs investiert. Seit dem Geschäftsjahr 2003/04 verzeichnen wir eine rasante Aufwärtsentwicklung bei Umsatz und produzierter Stückzahl. Die Produktivität unserer Mitarbeiter konnte also deutlich gesteigert werden.“

Auf Nachfrage von Reinhard Jung (MdL) ging Dr. Gohritz auch auf die aktuelle Beschäftigtensituation ein: Im Werk Olpe sind derzeit 266 Mitarbeiter tätig; etwa ein Fünftel davon sind Leiharbeitnehmer (AÜG). Hinzu kommen acht Auszubildende in gewerblich-technischen Be-rufen. „Mittel- und längerfristig ist der Standort auf rund 230 eigene Mitarbeiter zugeschnit-ten. Wenn demnächst weitere Automatisierungsschritte greifen, wird es möglich sein, den derzeit relativ hohen Bestand an Leiharbeitskräften wieder abzubauen. Nur ein relativ kleiner Teil dieser Leute kann dann mit Übernahme rechnen“, erläuterte der Werksleiter.

Im Werk selbst stoße man langsam an Kapazitätsgrenzen. Problematisch sei, dass das Betriebsgrundstück durch die „Olpe“ auf der einen und die Bundesstraße B 54 auf der anderen Seite begrenzt ist, was Erweiterungen natürlich erschwere. Reinhard Jung (SPD-MdL) äußerte dennoch die Erwartung, dass sich, sofern sich das Unternehmen am hiesigen Standort vergrößern will, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Olpe eine befriedigende Lösung finden lassen wird. Auch bot Jung der Werksleitung und dem Betriebsrat insoweit seine eigene Unterstützung an.

Bei einem Betriebsrundgang ließen sich Reinhard Jung (MdL) und Gerd Stüttgen (MdL) über die unterschiedlichen Verfahren bei der Herstellung von Stabilisatoren informieren. - Beide Politiker bedankten sich bei der Werksleitung und dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Bernd Döppeler für die Betriebsbesichtigung und das interessante Gespräch. Reinhard Jung (MdL) meinte abschließend: „Wir wünschen dem Standort Olpe der ThyssenKrupp Bilstein Suspension GmbH, dass sich die rasante Aufwärtsentwicklung der vergangenen vier Jahre auch in Zukunft fortsetzt.“