Pressespiegel:

Olpe & Umgebung
  • Wenden, 06. Juni 2007
Euter-Akrobatik beim "Wendener Sommer":

Sparkassenchef ist Melkmeister

Dieter Kohlmeier entlockte "Hertha" 1,3 Liter
Action an der Milchtankstelle (von links): "Schlummy" Jung bearbeitete hoch konzentriert Herthas Euter. Jochen Sauermann und Gerd Müller blicken skeptisch drein und Dieter Kohlmeier lacht bereits wie der sichere Sieger.

Action an der Milchtankstelle (von links): "Schlummy" Jung bearbeitet hoch konzentriert Herthas Euter. Jochen Sauermann und Gerd Müller blicken skeptisch drein und Dieter Kohlmeier lacht bereits wie der sichere Sieger.
Nicht ganz ohne Vorwissen war Sparkassendirektor Dieter Kohlmeier in den Wettstreit gezogen. Noch von früher kannte er sich mit dem Melken aus und stellte seine Erfahrung vor zahlreichen Zuschauern unter Beweis: Mit geschickter Hand bearbeitete er die Kuhattrappe "Hertha", die eigens für das Wettmelken auf einer Bühne aufgestellt worden war.

Nach einer Minute hatte Zitzen-Akrobat Kohlmeier den Eimer unter Herthas Euter mit stolzen 1,3 Litern Wasser gefüllt. Damit hängte er seine Mitstreiter knapp ab. Der Olper Chefbänker kann sich fortan mit dem Titel "Meistermelker" schmücken.

Jens Kühmstädt, Direktor der hiesigen Volksbank, konnte sich mit 1,1 Litern Milchersatz knapp hinter seinem Sparkassen-Kollegen platzieren und beförderte Wendens Bürgermeister Peter Brüser, dessen ehrenamtliche Stellvertreter Gerd Müller (CDU) und Jochen Sauermann (SPD) sowie den Schönauer SPD-Landtagsabgeordneten Reinhard Jung auf die hinteren Plätze.

Doch das Wettmelken der Lokalprominenz war nicht das einzige Highlight des Wendener Sommers. Neben beeindruckenden Vorführungen der Tanzabteilung des VSV Wenden, der Tanzgruppe der Musikschule und der Wendener Karategruppe "Shotokan" zog vor allem der erste überregionale Trecker-Treff etliche Interessierte auf den Platz unter dem Wendener Rathaus.

Dort hatten sich zahlreiche Treckerfreunde versammelt, um ihre herausgeputzten Fahrzeuge zur Schau zu stellen. Mit lautem Knattern und dicken Rauchwolken machten vor allem die uralten Maschinen auf sich aufmerksam. Staunend versuchten nicht nur die kleinen Besucher, den imposanten Traktoren so nahe wie möglich zu sein.

Interessierte Treckerfreunde konnten sich nicht nur mit allen technischen Informationen versorgen, auch Vorführungen in einem Trecker-Parcours sorgten für bewundernde Blicke.