Pressemitteilung:

Olpe & Umgebung
  • Wenden-Ottfingen, 05. November 2007
Reinhard Jung (MdL) besuchte BERKER in Ottfingen

"Konsequenter Ausbau des Standorts - wichtiger Arbeitgeber"

Reinhard Jung (2.v.r.), SPD-Landtagsabgeordneter, besuchte jetzt die Firma Berker in Ottfingen; seine Gesprächspartner waren der Techn. Leiter, Peter Rothgang (r.), die Betriebsratsvors. Annette Benfer (2.v.l.) und das Betriebsratsmitgl. Manuel Gokus.

Reinhard Jung (2.v.r.), SPD-Landtagsabgeordneter, besuchte jetzt die Firma Berker in Ottfingen; seine Gesprächspartner waren der Techn. Leiter, Peter Rothgang (r.), die Betriebsratsvors. Annette Benfer (2.v.l.) und das Betriebsratsmitgl. Manuel Gokus.
Bei einem Rundgang durch den Betrieb zeigte sich Jung "von der auffallend sauberen Produktion" beeindruckt. "Wir setzen auf Schnelligkeit, Flexibilität, Qualität und Innovation. Der Kunde und seine hohen Ansprüche sind das Maß aller Dinge", unterstrich Peter Rothgang. Die Produktion sei inzwischen weitgehend "auftragsabhängig und kundentaktorientiert", ergänzten Annette Benfer und Manuel Gokus. Dies habe den Vorteil, dass keine größeren Lagerkapazitäten mehr vorgehalten werden müssen. "Unsere Produkte gelangen ausschließlich über das Elektro-Fachhandwerk an den Kunden. Man findet sie also nicht in Baumärk-ten", ging Peter Rothgang auf die Vertriebsstrukturen des seit 1929 in Ottfingen ansässigen Unternehmens ein.

"Natürlich müssen wir ständig investieren, um unsere führende Position auf den internationalen Märkten zu behaupten. Wir sind aber vor allem auch auf hervorragend ausgebildete und engagierte Mitarbeiter angewiesen", betonte der Technische Leiter und fügte hinzu: "Ausbildung hat für uns daher einen hohen Stellenwert. Hier in Ottfingen werden zurzeit etwa 30 junge Menschen in technisch-gewerblichen Berufen ausgebildet. Darüber gibt es zwei duale Studienplätze, d.h. wir ermöglichen es besonders qualifizierten und begabten Mitarbeitern, neben dem Beruf ein Studium zu absolvieren." Berker setze traditionell - so Peter Rothgang - auf eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen. "Es gibt z.B. gute Kontakte nach Iserlohn, aber auch zum Fachbereich Maschinenbau der Universität Siegen."

Bei der Beschaffung von qualifiziertem Führungspersonal erweise es sich teilweise als schwierig, Menschen für die hiesige Region zu gewinnen, berichtete Rothgang. Grund dafür sei "die fehlende Nähe zu Großstädten. Besonders misslich ist, dass es keine vernünftige und effiziente Bahnverbindung nach Köln gibt". Reinhard Jung (MdL) stimmte dem zu, verwies jedoch auf die gute Autobahnanbindung der Region Olpe. Beide Seiten waren sich einig, dass der südwestfälische Raum wirtschaftlich zwar gut aufgestellt ist, seine Potenziale jedoch noch nicht ausgeschöpft sind. "Wir sollten mehr über Chancen reden, nicht über Probleme", meinte Peter Rothgang und forderte, "dass Verkehrs- und auch sonstige Projekte, die für die wirtschaftliche Entwickung einer Region bedeutsam sind, schneller vorangetrieben werden müssen."

Reinhard Jung (MdL) sprach noch die Aktivitäten des Unternehmens im Ausland an. Dazu erklärte Peter Rothgang: "Es gibt ein Werk in Polen. Dies soll zu einer eigenständigen Einheit für den wichtigen osteuropäischen Markt ausgebaut werden. Nach wir vor hat der Standort Deutschland für uns jedoch oberste Priorität." Reinhard Jung (SPD-MdL) bedankte sich abschließend bei Rothgang und seinen Mitarbeitern und sicherte dem Unternehmen zu, es auch künftig im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen.