Brief:
Schreiben an den Bürgermeister der Gemeinde Wenden, Herrn Peter Brüser
Interkommunales Gewerbegebiet "Ostheldener Höhe"
Infoblatt der CDU Ortsunion Schönau/Altenwenden
Das Infoblatt Ihrer Schönauer und Altenwendener Parteifreunde ist aus meiner Sicht absolut unseriös. Insbesondere die Fotomontage lässt einen völlig falschen Eindruck von der genauen Lage des künftigen Gewerbeparks entstehen. Den Bürgerinnen und Bürgern meines Heimatortes soll hier ganz offenbar - wider besseres Wissen - suggeriert werden, dass es durch die Ansiedlung der Betriebe zu einer massiven Sichtverschandelung und Beeinträchtigung des Landschaftsbildes kommen wird. In Wahrheit ist dies nicht der Fall. Ebenso unerträglich wie falsch ist auch die von der CDU Ortsunion aufgestellte Behauptung, es gehe bei dem neuen Gewerbegebiet nur darum, Betriebsverlagerungen zu ermöglichen. Vielmehr ist es so, dass natürlich insbesondere auch neue Betriebe angesiedelt werden und so neue Arbeitsplätze hier vor Ort entstehen sollen.Ich erinnere daran, dass sich im Rat unserer Gemeinde CDU, SPD und UWG jeweils einstimmig für das Interkommunale Gewerbegebiet "Ostheldener Höhe" ausgesprochen haben. Vor diesem Hintergrund halte ich es für notwendig, dass Sie sich als Bürgermeister und Mitglied des CDU Gemeindeverbands - auch öffentlich - von dem Pamphlet der Ortsunion distanzieren. Ich würde es begrüßen, wenn Sie ggf. gemeinsam mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Kunibert Kinkel - an der "Offenen Mitgliederversammlung" der hiesigen Ortsunion (20. Januar - siehe Anlage) teilnehmen, was ja vielleicht ohnehin geplant ist. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass auch in dieser Veranstaltung die - hinsichtlich des Gewerbegebietes "Ostheldener Höhe" - eindeutige Position der Gemeinde Wenden und auch des CDU-Gemeindeverbands sowie der CDU-Ratsfraktion deutlich dargelegt wird. Es muss jedenfalls verhindert werden, dass Ihre Schönauer und Altenwendener Parteifreunde weiterhin falsche Informationen verbreiten und die hier lebenden Bürgerinnen und Bürger gegen das geplante Gewerbegebiet aufhetzen.
Nehmen Sie also bitte unverzüglich Einfluss auf Ihre verantwortungslos handelnden Parteifreunde hier vor Ort, so dass die bisherige und auch weitere Planung des - von uns gemeinsam gewünschten - Gewerbeparks nicht in ein falsches und damit schädliches Licht gerät. Sie dürfen es nicht zulassen, dass durch gezielte Falsch- und Fehlinformationen erhebliche Unruhe in den beiden Ortsteilen gestiftet wird, die eine spätere sachliche Abwägung unmöglich machen könnte.
Abschließend möchte ich Sie noch einmal bitten, die in den anliegenden "Informationen" der Schönauer und Altenwender CDU enthaltenen tatsächlichen Behauptungen und rechtlichen Wertungen zu überprüfen - und sie gegebenenfalls in geeigneter Form richtig zu stellen. Das gilt insbesondere auch für die geäußerte Auffassung Ihrer Parteifreunde, das geplante Gewerbegebiet verstoße "gegen Recht und Gesetz" (siehe Anlage).
Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen - auch im Namen der Wendener SPD - schon einmal herzlich und freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Jung (MdL)
D.:
IHK-Präsident Klaus Vetter z.K.
IHK-Hauptgeschäftsführer Franz-J. Mockenhaupt z.K.
DGB-Kreisvorsitzender Willi Brase z.K.
Bürgermeister Rudolf Biermann (Kreuztal) z.K.
CDU-Fraktionsvorsitzender (Wenden) Kunibert Kinkel z.K.
SPD-Fraktionsvorsitzender (Wenden) Robert Dornseifer z.K.
UWG-Fraktionsvorsitzender (Wenden) Ulrich Heinrich z.K.
BÜndnis 90 - Die Grünen Fraktionsvorsitzender Elmar Holterhof (Wenden) z.K.

