Pressemitteilung:
Reinhard Jung seit 20 Jahren in der Kommunalpolitik - Frühschoppen:
"Populismus der Ortsunion" in Sachen Gewerbegebiet kritisiert

Jung setzte sich auch mit der Wahlwerbung der Ortsunion auseinander, in der die CDU etwa die Neugestaltung der Ortsausfahrt Schönau/Girkhausen als ihren Erfolg zu verkaufen versucht. "Das entspricht nicht der Wahrheit. Auch Bürgermeister Peter Brüser hat seinerzeit mir gegenüber schriftlich erklärt, dass es keinen entsprechenden Antrag der Union gegeben habe. Frau Grebe-Quast und die Herren Scherer, Stock und Quast sollten endlich aufhören, sich ständig mit fremden Federn zu schmücken", sprach Reinhard Jung (MdL) Klartext. Gerade auch für christlich orientierte Kandidaten müsse Redlichkeit in der politischen Auseinandersetzung doch eigentlich Ehrensache sein. "Nur davon merkt man hier in Schönau und Altenwenden leider nichts, sondern das Gegenteil ist der Fall", bedauerte Jung.
Hildegund Hennrichs, SPD-Kandidatin für Schönau West, Elben Ost und Scheiderwald, und Reinhard Jung sprachen sich übereinstimmend für eine Erweiterung des Neubaugebiets "Auf'm Giersberge" aus. "Hier sehen wir - bezogen auf Schönau und Altenwenden - eine der wichtigsten Aufgaben für die nächste kommunale Wahlperiode. Denn jungen Familien, die hier zu Hause sind, sollten vor Ort weiterhin geeignete Bauplätze für die Errichtung eines Eigenheims zur Verfügung stehen." Beide SPD-Politiker appellierten an die Bevölkerung in Schönau, Altenwenden und den umliegenden Dörfern, der Gemeinde gegenüber rechtzeitig ihr Interesse an weiteren Bauplätzen zu bekunden. - Hildegund Hennrichs äußerte sich ansonsten erstaunt, dass die Ortschaft Scheiderwald im Flyer ihres Gegenkandidaten von der CDU gar nicht mal erwähnt wird. Stattdessen wendet sich Christian Stock an die Bürger von Altenwenden, das gar nicht zu seinem Wahlkreis gehört. "Das ist doch bezeichnend. Herr Stock sollte sich zunächst einmal mit der genauen Zuschneidung seines Wahlbezirks vertraut machen, anstatt große Töne zu spucken."
Zum Frühschoppen begrüßen konnten Jung und Hennrichs auch den SPD-Landratskandidaten Thomas Förderer (Schönau), Bürgermeisterkandidat Jochen Sauermann und die SPD-Bundestagskandidatin Petra Crone. In ihrem Grußwort dankte Petra Crone, die in Kierspe wohnt, für die Einladung und betonte, dass sie sich in Wenden inzwischen "schon wie zu Hause" fühle. Ihre Parteifreunde rief sie auf, die laufenden Wahlkämpfe weiterhin mit Optimismus zu führen: "Ich bin davon überzeugt, dass sich an den Wahltagen die Ergebnisse für die SPD durchaus sehen lassen können." Bürgermeisterkandidat Jochen Sauermann unterstrich, dass Kommunalpolitik nicht nur in Rat und Kreistag gemacht werde. "Wichtig ist, dass sich die Politik auch ganz unmittelbar den Menschen und ihren Problemen zuwendet. Und genau das macht die SPD-Wenden mit ihrem Bürgerbüro, an das sich die Menschen jederzeit wenden können."
Thomas Förderer, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Landratskandidat, kündigte an, dass sich die SPD im neu zu wählenden Kreistag insbesondere für eine Halbierung der Kindergartenbeiträge einsetzen werde. "Das ist eine wichtige Entlastung für junge Familien, die sich bei uns im Kreis Olpe gut aufgehoben fühlen sollen", argumentierte Förderer und fügte hinzu: "Wichtig aus unserer Sicht ist auch ein weiterer Ausbau ambulanter Hilfen für Senioren, die noch keine vollstationäre Betreuung benötigen. Auch dieses wichtige Thema werden wir künftig im Kreistag auf die Tagesordnung und zur Sprache bringen."
