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 |  |  |  | Wenden, 29. April 2011
 |  | | Fraktions- und Vorstandsmitglieder sowie einige Gäste vor dem SPD-Bürgerbüro, Wenden
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|  |  | Als der heutige Vorsitzende Jochen Sauermann im Januar 2001 den Vorstand mit der Idee des Bürgerbüros überraschte, war man nicht sicher, ob der SPD-Ortsverein Wenden sich überhaupt ein solches Büro leisten konnte. Aber Jochen Sauermann konnte seine Parteifreunde überzeugen; und dann kam der Zufall den Genossen zu Hilfe. Das Ladenlokal der Familie Heer stand leer. Waldemar Lorenz wurde beauftragt zu fragen, ob die Familie Heer bereit wäre, an die SPD zu vermieten. Bald stand einem Einzug nichts mehr im Weg. „Es war der richtige Weg und die richtige Entscheidung“, so das Fazit von Lutz Schabelon.
„Zuerst lagen wir rechts vom Rathaus und heute, nach unserem Umzug vor zwei Jahren, sind wir links vom Rathaus – immer aus unserer Sicht. Die Lage des Bürgerbüros im Zentrum von Wenden ist optimal für unsere Arbeit. Parkplätze gibt es in der Nähe auch genug. Und so ist es kein Wunder, dass seit der Einrichtung des Büros Wendener Bürgerinnen und Bürger die regelmäßigen Sprechstunden besuchen“, erklärte Lutz Schabelon in seiner Laudatio. Damit aber nicht genug. Das Büro dient auch den SPD-Unterorganisationen als Treffpunkt, zum Beispiel den Jusos, dem AWO-Jugendwerk oder der SPD-Frauengruppe.
Lutz Schabelon rief den Parteifreunden und Gästen auch die drei Grundpfeiler der Sozialdemokratie in Erinnerung: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. „Die Ziele der SPD-Politik haben sich nicht geändert, nur die Wege dahin müssen neu definiert werden.“ Auf einen kleinen Exkurs begab er sich in seiner Rede mit dem Verweis auf den oft himmelweiten Unterschied zwischen bundespolitischem Ansatz und kommunaler Wirklichkeit.
Ein herzliches Dankeschön ging an alle, die bis heute an der Finanzierung des Büros beteiligt waren, das sind die Fraktionsmitglieder, der Vorstand, die sachkundigen Bürgerinnen und Bürger, die Jusos, die Mitglieder, die Mandatsträger, die Arbeiterwohlfahrt und auch die Freunde des Ortsvereins. Dann leitete Lutz Schabelon den Übergang zum gemütlichen Teil des Nachmittags ein, zu dem auch viele Gäste gerne ‚hocken blieben’.
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