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 |  |  |  | Wenden, 29. April 2011 |
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„Heute muss in Deutschland niemand mehr hungern, dennoch werden immer noch Hungerlöhne gezahlt. Und das in unserem reichen Land. Mehr als sechs Millionen Menschen arbeiten zu Niedriglöhnen. Die Würde dieser Menschen wird dadurch grob verletzt. Das ist unanständig. Wer so entlohnt wird, dass er davon nicht leben kann, wird nicht als Mensch gesehen, sondern als bloßes Werkzeug“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Wenden, Jochen Sauermann.
„Nicht zuletzt durch den Einsatz der Sozialdemokraten und der Gewerkschaften werden ab Juni d. J. Mindestlöhne für Wachdienstmitarbeiter eingeführt. Dieses Bekenntnis zu Wert und Würde der Arbeit eint die SPD und die Gewerkschaften. Dafür wollen wir auch am diesjährigen 1. Mai am kommenden Sonntag gemeinsam demonstrieren und beteiligen uns an der Kundgebung des DGB im Ringlokschuppen in Siegen“, so der stv. Vorsitzender Ludger Reuber.
„Die SPD ist zuallererst die Partei der Arbeit. Wir werden auch weiterhin nach Vollbeschäftigung streben. Für uns Sozialdemokraten heißt es: ‚Sozial ist, was Arbeit schafft, von der man leben kann’, erklärt der Fraktionsvorsitzende Stephan Niederschlag.
„Arbeit ist die Grundlage für Zufriedenheit und Selbstwert, für innere Würde und für den Anspruch, von anderen anständig behandelt zu werden. Gemeinsam mit den Gewerkschaften setzen wir auf das Leitbild der ‚guten Arbeit’. Arbeit, für die es einen gerechten Lohn gibt. Verpflichtung zur Gleichstellung von Frauen. Humane und faire Arbeitsbedingungen. Anspruch auf eine ordentliche soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit, Krankheit und Alter. 25 Jahre nach Tschernobyl brauchen wir eine Energiewende für Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Solange es diese Themen gibt wird es immer nicht nur einen 1. Mai im Kalender geben, sondern für uns Sozialdemokraten einen ‚Tag der Arbeit’ am 1. Mai“, so das Fazit der stv. Vorsitzenden Jutta Hecken-Defeld.
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